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Aktuelles/News

Quality of Life im Rollstuhl

Dr. Raimund Märk, Facharzt für Urologie                      spezialisiert auf Rückenmarks-Verletzungen

Drei Faktoren

bestimmen wesentlich

die Lebensqualität im Rollstuhl!

Das höchste Gut ist die intakte Haut, denn jegliche Irritation mit Rötung oder sogar Dekubitus limitiert das Aufsein und bedeutet für die Zukunft, dass eine zurückbleibende Narbe nie mehr die Stabilität und Belastungs- fähigkeit einer zuvor intakten Haut hat.  Sprich, die Zeiten die im Rollstuhl verbracht werden können, sind kürzer und das Risiko einer neuerlichen Haut- problematik ist deutlich erhöht.

Das lästigste Problem ist die Darmentleerung, der „Stuhltag“. Seit dem Kindesalter gewohnt, diese Funktion im Griff zu haben, hat sich nach der Rückenmarkverletzung eine katastrophale Veränderung ergeben. Nun ist die Darmentleerung zu planen. Wenn ich wieder ins Berufslegen einsteige, wird wohl eher der Abend die bessere Zeit sein, da ein eventuelles „Nachstuhlen“ zu Hause besser bewältigt werden kann. Für den Fall, dass ich nicht wieder arbeite, ist der Vormittag die günstigere Zeit, da dann meine Familienmitglieder bereits in der Schule, beim Arbeiten und damit außer Haus sind und so Toilette und Bad nicht von mir blockiert werden. Neben Änderungen der Essgewohnheiten, die manchmal erforderlich sind, müssen Abführmittel eingenommen werden und manchmal noch zusätzlich Zäpfchen zur Stimulation des Enddarmes und Auslösung der Entleerung. Alles in allem langwierige Prozesse, an die man sich gewöhnen muss und an die sich auch der Darm anpassen muss. Nehme ich zu starke oder zu viele Abführmittel, kommt die Entleerung vor der geplanten Zeit. Oft kommt es auch noch zum „Nachstuhlen“ so dass der Stuhltag wirklich fast ein ganzer Tag ist. Letztlich zwingt mich die Angst vor unfreiwilligem Stuhlverlust in der Öffentlichkeit zu Hause bleiben.

                                                                                                                                      

Wenn nach angemessener Zeit nach der Rückenmarkverletzung eine zufriedenstellende Stuhl-Entleerung in adäquater Zeit (unter 1 Stunde) mit den herkömmlichen Methoden nicht erreicht werden kann, sollte an eine Irrigation des Darmes gedacht werden. Diese Manipulation ist planbar, führt zu einer guten und raschen Entleerung des Darmes und hat den Vorteil, dass keine Chemie den Darm reizt und schädigt, da lediglich lauwarmes Wasser in den Darm kommt.

Es stehen verschiedene Systeme zur Verfügung:

 

 

1. Qufora® Mini für den kleinen Einlauf bei stabiler Sitzposition auf der Toilette, der mühelos   selbst durchgeführt werden kann.

 

 

2. Qufora®   Rektalkonus und Wasserbeutel für einen großen Einlauf. Dieser kann bei stabiler Sitzposition ebenfalls selbstständig durchgeführt werden. Man muss den Konus in Position halten können.

 

 

 

3. Qufora® mit rektalem Ballonkatheter bei schlaffem Anus (der Ballon verhindert das herausrutschen aus dem After) für den kleinen bis hin zum großen Einlauf (Selbst- oder Fremdirrigation).

Das am schnellsten lösbare Problem der Blasenentleerung ist für die meisten Rückenmarkverletzten nach wenigen Wochen zufriedenstellend gelöst.

 

Je nach Verletzungshöhe wird die Blase über Reflexmiktion und Urinal- Kondom beim Mann oder über Intermittierenden Katheterismus entleert.  Im Einzelfall stehen auch andere Formen des Blasen-Managements zur Verfügung, die jeweils mit dem Urologen bei Problemen besprochen werden können.  Zur Verbesserung der Quality of Life bei zunehmenden Alter kann auch an die Anlage eines Bauchdeckenkatheters gedacht werden.

 

Einmal pro Jahr gehört die Urologische Kontrolle lebenslang zum Pflicht-Programm

 

um Verände­rungen und beginnende Schädigungen am Harntrakt zu er-kennen. Die sich ebenfalls ändernden Lebens­umstände und Anforderungen sollen besprochen und das Entleerungsregime abgestimmt und angepasst werden.

Irrigation

Dr. Raimund Märk

Irrigation  durch  Hilfspersonen  ohne  Geruchsbelästigung

Dank  des  mit  dem  Irrigator  fix  verbundenen  Auffangbeutel

Qufora® geschlossenes System

Pro Jahr und pro 1 Million Einwohner kommt es durch Unfälle in Mitteleuropa zu durchschnittlich 15 bis 17 Rückenmarkverletzungen mit Querschnitt-lähmungen. Das bedeutet für Österreich ca.135 neue Querschnittlähmungen pro Jahr, in 20 Jahren also knapp 2.700 neue Rollstuhlfahrer. Etwa 2 Drittel davon sind Paraplegiker und 1 Drittel Tetraplegiker.

Da alle Betroffenen leidvoll erfahren mussten, wie schwer und langwierig eine „Stuhleinstellung“ bzw. ein ausreichend kurzer und auch sichere „Stuhltag“ ohne unfreiwilligen Stuhlverlust dazwischen zu erreichen ist, möchten wir Sie noch einmal auf die Irrigation als eine adäquate Entleerungsmethode hinweisen. Für Tetraplegiker kommt ja fast ausschließlich nur die Fremd-irrigation im Liegen in Frage.

Dazu wurde ein System entwickelt das einen fix mit dem Irrigator verbundenen Auffangbeutel hat, so dass der Darminhalt sich nicht auf eine Vorlage oder eine Duschwanne entleert. Der gesamte Darminhalt wird direkt in den Auffangbeutel geleitet. Dies macht die Darmentleerung mittels Irrigation für viele Betroffene wesentlich weniger beschämend und belastend, da die Geruchsbelästigung komplett wegfällt, auch für das Pflegepersonal oder Angehörige ein willkommener Vorteil. Außerdem wird kein Stuhl in der Gegend herumgeschmiert -  ein riesiger hygienischer Fortschritt.

Unter https://vimeo.com/4558256 können Sie ein Video ansehen, das sehr anschaulich demonstriert,  wie eine saubere und geruchsfreie Fremd-Irrigation möglich ist, ohne dass Stuhl neben dem Auffangbeutel verloren geht. Das System ist vom Arzt verschreibbar und die Kosten werden bis auf einen Selbstbehalt von den Krankenkassen über- nommen.

Das Anlernen von Angehörigen oder Pflegekräften erfolgt über entsprechend ausgebildete Kontinenzschwestern/Pfleger auf proktologischen Spezial-Ambulanzen und auch über einige Sanitätsfachgeschäfte, die diesen Service ebenfalls im niedergelassenen Bereich anbieten. Bei Interesse können Kontaktadressen bei uns abgefordert werden. 

Qufora® Irrigationssysteme

berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse

Auch für diejenigen, die sich auf der Toilette selbstständig irrigieren können, stehen die bewährten Produkte vom kleinen Qufora® Mini bis zum System mit rektalem Ballonkatheter zur Verfügung, letzteres hat dort seinen Einsatz, wo der Beckenboden zu schwach ist, das eingebrachte Wasser zu halten.

Wichtig:

Vor einer Irrigationsbehandlung ist UNBEDINGT eine Abklärung des Darmes durch eine/n Proktologen/in oder Gastroenterologen/in durchzuführen. Das Erlernen der Irrigation erfolgt dann zusammen mit einer Kontinenz-Beratungsstelle.

Gut vorbereitet zum Erfolg!

Erfolg trainieren!

 

Auch bei Ausdauer- sportlern kann eine Überaktivität des Dar- mes auftreten, daher ist vor der sport- lichen Betätigung eine Darmentleerung sinn- voll und erstrebens- wert.

 

 

Welland Pflegeserie - NEU!

 

Die einzigartige Welland FlairActive Curvex Techno- logie wurde als sanfte und flexible Lösung für para- stomale Hernien, peri- stomale Unebenheiten und leicht retrahierte Stomatas entwickelt.

 

Curvexist so gefertigt, dass das flexible Hydro- kolloid modellierbar ist und optimal an die Konturen des Körpers angepasst werden kann. Welland´s neue Flair Active Curvex Palette wurde als sanfte und flexible Lösung für parastomale Hernien, peristomale Unebenheiten und leicht retrahierte Stoma entwickelt. FlairActive Curvex eignet sich auch vorzüglich für den Einsatz anstelle von starren konvexen Systemen, die nicht gut toleriert werden oder zu Druckstellen geführt haben.



 

 

FlairActive Xtra

 

 

Die umweltfreundliche Innovation

 

Macht frei und unabhängig!

 

 

 

Einfach die Aussenhülle abziehen und so vom Innen-Beutel trennen. Die Aussenhülle wird in einen Müllkübel geworfen. Der Innenbeutel wird nach der Ent- fernung von der Haut in die Toilette geworfen und wegge- spült. Schon nach 3 bis 4 Wochen ist der Beutel im Kanalsystem von Bakterien abgebaut.

 

 

 

Die FlairActive Xtra Kolostomiebeutel können in jeder Toilette entsorgt werden, in die auch Toilettenpapier geworfen wird. Dies gilt auch für Vakuum-Toiletten. Damit sind Sie im Flugzeug, der Bahn, auf Reisen, im Hotel jederzeit sicher und unabhängig.

 

Unsere Produkte
Produktprogramm 2016.pdf
PDF-Dokument [2.2 MB]
Anleitung Anale Irrigation
Qufora Booklet - Tagebuch.pdf
PDF-Dokument [3.4 MB]
Qufora Mini Patienteninformation Anale Irrigation
Qufora Mini.pdf
PDF-Dokument [2.1 MB]
Qufora Basis-Set Patienteninformation Anale Irrigation
Set mit rektalem Ballonkatheter.pdf
PDF-Dokument [3.3 MB]

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